Was vom Tage übrig blieb…
Wie ihr vielleicht wisst, wurde in meine Wohnung eingebrochen.. Externe Festplatte, DVD Brenner, Unitasche, DVD Player und etwa 90-95 DVDs (so genau weiß ich das leider nicht)… naja, und was vom Tage übrig blieb ist die eine DVD, welche ich bei meinen Eltern liegen hatte.
Ironie des Schicksals? Omen? Wie soll man das nur verstehen?
Die Ärzte- Jazz ist anders!
Voriges Wochenende war ich in Bremerhaven auf dem Open- Air Konzert der Ärzte. Ich habe bisher nicht viele Rockkonzerte gesehen, aber dieses kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen!
Zunächst spielten ab 17h die Vorbands. Erst wärmte die meiner Ansicht nach sehr gute Bremer Rokabilly- Band namens „Velvetone“, den Wilhelm- Kaisen- Platz erfolgreich auf. Daraufhin folgte die in meinen Augen sehr schwache dänische Teenager- Kombo „Dûné“. Die Studioaufnahmen (zu hören auf der verlinkten Website) sind nicht schlecht, gehen auch zum Teil ins Ohr, aber live haben die mich wirklich nicht überzeugen können. Durch Farin Urlaub angekündigt und eine Zeitlang mit Bela an der E- Gitarre trat als letztes die mexikanische Ska- Latin- Band „Panteon Roccoco“ auf. Da ich Ska sehr mag, habe ich mich auf diesen Auftritt besonders gefreut. Die Stimmung und Vorfreude auf den Hauptact stieg erheblich
Die Ärzte haben ziemlich genau drei Stunden gespielt, alleine das ist schon die Konzertkarte wert! Entgegen der Aussage Farins zu Beginn „Wir sind die Ärzte, auch bekannt als die Band, die zwischendrin mal ein Lied spielt“ musste man nicht befürchten, dass das (exzellente) Entertainmentprogramm den musikalischen Teil schmälern würde. Es wurde einfach alles gespielt! Da ich mit den älteren Stücken aus den Achtigern wenig anfangen kann und die Texte auch kaum kenne, fand ich die Mischung aus 80er, 90er und den letzten Jahren sehr schön. So wurden die (sehr zahlreich vertretenen) Jugendlichen ebensowenig enttäuscht wie die zum Teil Pogo- tanzende ältere Meute
Aber ein Rockkonzert ohne blaue Flecke wäre ja auch nur der halbe Spaß…
Die Stimmung ist super, die (meisten) Texte singt man mit, Laolas gibts in Massen und die Zeit vergeht wie im Flug…
Ich kann nur jedem der die Ärzte mag empfehlen, sie sich live anzusehen! Die Show wird man so schnell nicht vergessen, denn sie bietet alles von der (atemberaubend großen) Käsebrezel bis zur Sitzlaola..
Viel Spaß!
Fußball- EM
Nun, zwei Tage vor dem Finale ist es spätestens Zeit für den ersten EM- Eintrag
Ich bin einfach nur begeistert! Der Fußball, den unsere Jungs spielen ist nicht immer schön, aber effizient! Das reicht offensichtlich, um zumindest das Finale zu erreichen, während andere favorisierte Teams längst ausgeschieden sind. So soll natürlich auch noch das Finale für uns positiv ausgehen. Mit einer Leistung wie gegen Portugal wird das bestimmt auch möglich sein. Daran glaube ich auch, denn schließlich sind unsere Jungs (fast) immer top, wenn es um etwas geht.
Eins noch: Während großer Fußballturniere sollen Gerüchte um Vereinswechsel ja vermieden werden, um Unruhe in den Mannschaften zu vermeiden. Trotzdem darf ich euch die neueste Meldung zu Michael Ballack nicht vorenthalten! Hier ist sie:
Ronnie O’Sullivan- Worldchampion!
Ich habe bis letzen Montag wieder einmal die Snooker- WM verfolgt und habe gejubelt, als Ronnie O’Sullivan es zum dritten Mal nach 2001 und 2004 geschafft hat, Weltmeister zu werden. So wie er gegen Mark Williams, Stephen Hendry und im Finale Alister Carter durchmarschiert ist, hat er es sich wirklich verdient, das war sehr beeindruckend
Ich verlinke aus diesem Grund auf das Video des Maximum- Breaks aus dem Viertelfinale gegen Williams. Da Carter am Tag darauf ebenfalls eins schaffte, mussten beide sich die Prämie für das Maximum teilen, jeder bekam umgerechnet etwa 100.000 Euro für seines, zusätzlich zu den Geldern für den Turniersieg und die Finalteilnahme.
Für die nicht- Snooker- Fans unter uns
:
Beim Maximum- Break locht der Spieler zu jeder roten (1 Punkt) die schwarze Kugel (7 Punkte), danach werden die restlichen Farben, wie üblich, ihrer Wertung nach abgeräumt. Das ergibt 147 Punkte. Das schwierige dabei ist, die weiße Kugel nach jedem Stoß so hinzulegen, dass im Anschluss die Stellung auf die nächste Kugel stimmt, wackelige Angelegenheiten sind die Splits, wenn man versucht, mit der Weißen nach einem Stoß den roten Pulk aufzulösen.
Vor einem Jahr hatte ich das schnellste Maximum- Break, das jemals gemacht wurde, online gestellt. Da die Verlinkung nicht mehr steht, ist es hier noch mal für euch aus dem Jahre 1997, da passt wirklich jeder Ball in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.
Ronnie hat inzwischen 9 Maximums bei Turnieren erzielt (Rekord) und steht auch in den Bestenlisten mit den fünf schnellsten, die jemals gelocht wurden.
Martenstein
„1000 Kilometer zu reisen ist besser als 10.000 Bücher zu lesen.“ (altes chinesisches Sprichwort)
Ich weiß nicht, ob ich dem bedingungslos zustimmen kann, denn Lesen und Reisen sind beides schöne Hobbies und man sollte sie kombinieren. Da bei mir das Reisen in den letzten Jahren viel zu kurz kam, habe ich das mit einer Menge Bücher kompensieren müssen (einen Ausschnitt siehe Rubrik rechts). Daneben lese ich die Wochenzeitung „Die Zeit“ mit dem Magazin „Leben“ als Anlage.
Warum erzähle ich das? Jede Woche blicke ich in gespannter Erwartung dieser Anlage „Leben“ entgegen. Auf einer der ersten Seiten schreibt der in Berlin- Kreuzberg lebende Journalist und Autor Harald Martenstein eine wöchentliche Kolumne, die mich von Beginn an begeistert hat. Ich möchte euch an dieser Stelle die urkomische Kolumne zur „Täterhose“ vorstellen und euch einladen, auf Zeit.de wöchentlich mitzulesen:
Da das Verweigern von Büchern und schriftlichen Medien offenbar nicht nur in China, sondern auch in Deutschland Freunde besitzt, möchte ich an dieser Stelle auch auf den Video- Blog von Martenstein verweisen. In seiner aktuellen Ausgabe geht es um die Volksabstimmung in Berlin zum Flughafen Tempelhof, aber auch ein Blick in die älteren Beiträge lohnt sich:
Viel Spaß beim Konsumieren!
1. Mai
Der 1.Mai fällt dieses Jahr mit Christi Himmelfahrt zusammen.. so war es zuletzt 1913 und so wird es erst im Jahr 2160 wieder sein. Im Endeffekt bedeutet das für die Arbeitenden unter uns einen Tag weniger frei und gleichzeitig einen Tag zusätzlich im Laden, auf der Baustelle oder in der Fabrik…
Normalerweise könnte man diesen Tag doppelt nutzen. Einerseits als Tag der Arbeit, an dem man sich an einer der Demonstrationen des DGB für gute Arbeit, gerechte Löhne etc. beteiligt, andererseits für eine Rad- oder Bollerwagentour mit Freunden, auch wenn man eigentlich noch kein Vater ist.. (übrigens: wer hat sich das eigentlich einfallen lassen, dass der Tag, an dem laut Bibel Christus in den Himmel aufgefahren ist, der Vater sich on tour bis zum Delirium betrinken soll? Gibt es da einen Zusammenhang?)
Naja.. gute Vorsätze hatte ich jedenfalls, zumindest bezüglich des ersten Punktes. (Der zweite ist bei mir eher schwierig, da ich weder Rad noch Bollerwagen besitze). Doch hat mir der gestrige Abend auf dem Domshof offenbar einen Strich durch die Rechnung gemacht und dazu geführt, dass der Start in den Mai im Bett verschlummert wurde. Was ich den Rest des Tages anfange, weiß ich noch nicht.. wahrscheinlich wird dieser einmalige Feiertag jedoch für Universitätskram missbraucht. Ich glaube, so etwas kann man sich (hinsichtlich der Erkenntnisse im ersten Absatz) auch nur als (noch-) nicht- arbeitender Teil der Bevölkerung erlauben.. aber vielleicht mache ich mir ja bald meinen eigenen Feiertag.. vielleicht nächsten Dienstag oder übernächste Woche Donnerstag? Mit nem schönen Kinobesuch oder einer Kanne Pfefferminztee vorm TV. Ich lass mich überraschen.
Bildung
Nach langer Zeit mal wieder ein kleiner Beitrag von mir
und ich habe einige Fragen zu unserem Bildungssytem…. Warum lernen wir in der Schule eigentlich nicht Dinge, die im Leben wirklich von Bedeutung sind und die jeder beherrschen sollte.
- wie man eine Steuererklärung ausfüllt
- welche Versicherung wofür da ist und welche man wirklich braucht
- wie man sich nicht von anderen Menschen übers Ohr hauen lässt und dass man auch mal NEIN sagen kann, wenn man etwas wirklich nicht möchte (Selbstbewusstsein)
- wie man sinnvoll Anschaffungen betätigt (durch Preisvergleich, Qualitätstests)
- wie man kompetent und kritisch mit Medien umgeht
Alles Dinge, die einem vielleicht selbstverständlich erscheinen, die es aber oft nicht sind, wie die Realität lehrt. Vielleicht fallen euch ja weitere Beispiele ein…
Urlaubsreif…

Palast von Knossos – Kreta
Dort war ich 2002 in meinem letzten Urlaub. *träum*
Was gehört denn für euch zum Urlaub? Sonne, Schnee, Kultur oder Action? Ich bin sehr gespannt.
Jahresbilanz 2007
Es ist der 31.12.2007 und ich kann auf acht Monate eigenen Blog zurückblicken
Nachdem es etwas schwerfällig begann – ich habe einfach auf gut Glück zu irgendwelchen Themen losgeschrieben – habe ich festgestellt, dass einfache Berichte über meine Interessen oder aktuelle Ereignisse nicht ausreichen, um ein größeres Publikum anzusprechen, bzw. um interessantere Kommentare zu bekommen.
Dementsprechend führt ich zunächst Seiten zu meinen Büchern und meiner Musik ein, die ich seitdem so regelmäßig wie möglich aktualisiere und die auch gut besucht werden.
Im Oktober folgten mit dem Bestreben, ein wenig mehr Besucher zu bekommen, neue Rubriken, in denen ihr die Entwicklung der Seite aktiver mitgestalten konntet. Tatsächlich hat sich durch die Fortsetzungsgeschichte und Zitatesammlung zwar nicht die gesamte Klickzahl meines Blogs, wohl aber die Qualität des Inhalts erhöht.
Leider hat die Zahl meiner Besucher nach einem Maximum im Oktober insgesamt wieder etwas abgenommen. Das mag auch daran liegen, dass ich nicht viel Zeit hatte, um regelmäßig zu aktualisieren. Über Anregungen von eurer Seite für neue Ideen würde ich mich jedenfalls sehr freuen
Ich hoffe, dass es mir im neuen Jahr gelingt, den Blog noch ein Stück weiterzuentwickeln, denn Potenzial gibt es hier an jeder Ecke
Bedanken möchte ich mich bei denen, die hier fleißig mitschreiben und kommentieren, ich hoffe, dass ihr den Spaß daran nicht verliert und freue mich schon auf eure nächsten Beiträge! Gleichzeitig möchte ich diejenigen, die nur zum Lesen oder bisher unregelmäßig herkommen zum Kommentieren und Mitschreiben ermuntern.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008!
Euer Sven
Für die Adventszeit…
Es ist Anfang Dezember und wieder einmal geht es in großen Schritten auf Weihnachten zu… Nicht jeder mag Weihnachten, aber für mich ist es ein sehr angenehmes, familiäres Fest.
Für die richtige Weihnachtsstimmung muss man selber allerdings etwas tun, sonst rauschen die Wochen nur so an einem vorbei und das neue Jahr ist da, bevor man eigentlich richtig zur Ruhe gekommen ist. Ich glaube, das kennt jeder…
Nun gehören für mich zur Vorweihnachtszeit neben dem Geschenkekaufen in der festlich geschmückten Innenstadt auch das Treffen mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt bei Glühwein und Gebäck oder das Dekorieren der eigenen Wohnung.
Zu einer gemütlichen und besinnlichen Athmosphäre trägt allerdings auch die richtige Musik bei, weshalb ich euch an dieser Stelle meine liebsten Weihnachtslieder vorstellen möchte.
Im ersten Video „The Power of Love“ von Frankie goes to Hollywood (1984) wird in wundervollen Bildern die Weihnachtsgeschichte erzählt. Sowohl der Song selbst, als auch das Video lassen mir jede Mal eine Gänsehaut über den Rücken fahren… Einfach himmlisch!
Das zweite Video zeigt mit eindrucksvollen Bildern, dass es nicht allen Menschen in der Welt so gut geht wie uns… Unsere eigenen Probleme wirken dagegen so klein und unbedeutend… Auch daran sollte man (nicht nur) in der Weihnachtszeit denken und sich vielleicht überlegen, einen kleinen Beitrag zu leisten und etwas Gutes zu tun. John Lennon and Yoko Ono – Happy XMas (War is over)

